Bolivianische Städte, Ruinen und ein sagenumwobener Titicacasee – von Uyuni nach Copacabana

Nach einer Woche voller Sand, Staub und Salz wird es Zeit für eine Dusche. Auch die Kleider wandern mal wieder in eine Lavandería und Rudolph ist nach der Autowäsche kaum wieder zu erkennen. Frisch und in neuem Glanz geht unsere Rundreise durch Bolivien weiter.

In der ehemaligen Bergarbeiterstadt Oruro winden sich die Strassen steil und eng den Hang empor. Das Navi führt uns in die Irre, will uns immer wieder eine Treppe hoch oder runter schicken… So sehen wir die Beschützerin Oruros nur aus der Ferne. Die Marienstatue überragt mit 45 Meter die Stadt und ist damit die höchste Lateinamerikas.

Das war also die Maria. Die höchste Christusstatue, welche tatsächlich vier Meter höher ist als diejenige in Río de Janeiro, erwartet uns 160 Kilometer ostwärts in Cochabamba.

Auf geht’s, eine abwechslungsreiche Bergstrasse erwartet uns. Nach jeder Kurve eröffnet sich eine neue Bilderbuch-Landschaft. Die Strecke ist aber auch für den Drogenschmuggel zwischen Santa Cruz und La Paz bekannt. Sie ist nicht nur deswegen etwas gefährlich, denn nicht jeder scheint die engen Kurven zu erwischen, so wie der im Abhang liegende Lastwagen.

Im Abstand von rund einem Kilometer wartet ein abgemagerter Hund am Strassenrand. Mangels Hundefutter teilen wir heute unser Mittagessen.

Seit Tagen träumen wir von grünen Wiesen. Barfuss im grünen Gras. Die Überraschung ist gross. Nach der tollen Fahrt durch die Berge kommen wir in ein fruchtbares Tal, denn Cochabamba liegt auf der für bolivianische Verhältnisse „niedrigen“ Höhe von 2500 Metern. Wie in der Stadt Sucre herrscht auch in Cochabamba ein ganzjähriges Frühlings-Klima. Auf dem Hostel-Camping Las Lilas im Vorort Tiquipaya erfreuen wir uns, tatsächlich barfuss auf grünem Rasen zu gehen. Die Besitzer Alex und Maria veranstalten gerade eine Grillparty mit Freunden. Wir sind die einzigen Camping-Gäste und sind gleich zur fröhlichen Parilla-Runde eingeladen.

Wie schön wäre eine Grossstadt ohne lauten Verkehr und Smog? Im Reiseführer haben wir vom autofreien Sonntag in Cochabamba gelesen. Doch: ein Überlegungsfehler, denn wie kommen wir ohne Bus oder Taxi in die Stadt? Doch auch die Vororte sind heute autofrei und so geniessen wir einen sonnigen Sonntag in den Gassen von Tiquipaya. Die Menschen flanieren zu Fuss, mit Fahrrädern oder Inlineskates durch die Stadt. SlowUp à la Bolivia. Am Strassenrand wird allerlei verkauft und am Mercado gibt es wieder herrlich frische Fruchtsäfte. Wer es ganz günstig mag, bekommt für 10 Rappen einen Durstlöscher aus dem Plastikbeutel. Schmeckt nur irgendwie wie Wasser aus dem Swimmingpool.

Cochabamba gefällt uns auf Anhieb! Kaum touristisch und DIE Marktstadt Boliviens. Der Hauptplatz ist voller Palmen, umgeben mit Kolonialgebäuden und der alten Kathedrale. Auf dem riesigen-Openair-Markt Calatayud schlendern wir durch die vielen Marktgassen und –hallen. Sich hier im Gewühl zu verirren, ist eine Leichtigkeit.

Wir steigen zum Monument Heroínas de la Coronilla auf, von wo man einen tollen Ausblick über die Stadt geniesst. Das Denkmal auf dem Hügel erinnert an die heldenhaften Coronilla-Frauen, die 1812 für die Unabhängigkeit von Spanien kämpften. Nachdem es so gut wie keine wehrfähigen Männer mehr gab, versuchten die Frauen Cochabamba gegen die Truppen zu verteidigen. Mit Kindern und Alten zogen sie auf den Hügel und kämpften mit primitiven Waffen weiter. Zu Ehren dieser tapferen Frauen findet in Bolivien der Muttertag bis heute anstelle des zweiten Sonntags im Mai am 27. Mai statt.

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Nicht nur die bolivianischen Frauen von dazumal kämpften. Die Cholitas, die traditionellen Frauen aus den Anden, leisten tagtäglich schwere Arbeit. In ihren bunten Tüchern schleppen sie Kinder und Lebensmittel auf ihren Rücken. Sie schuften selbst in den heissen Strassen von Cochabamba auf der Baustelle.

Auch in Cochabamba herrscht eine lustige Welt zwischen Tradition und Moderne. Diese Stadt, ja eigentlich ganz Bolivien, lässt uns immer wieder schmunzeln. Wir begegnen modern gekleideten Menschen, einfachen Strassenhändlern und Schuhputzern auf dem Hauptplatz. Hochhäuser und moderne Einkaufszentren stehen im Kontrast zu den riesigen Strassenmärkten, wo einfach alles verkauft wird, was man sich nur irgendwie vorstellen kann.

Um die Ecke geht es in eine Gasse, wo die Menschen dem Schreibmaschinendienst ihre Briefe diktieren. Praktischerweise sitzt der Herr vom Reparaturservice für Schreibmaschinen gleich auf der Parkbank nebenan. Cochabamba vereint für uns ein Blick hundert Jahre zurück und ist gleichzeitig eine moderne Stadt. Politisch liegt Cochabamba im Clinch zwischen dem Pro-Morales Altiplano und den Pro-Autonomiebestrebungen des Flachlandes. Der mal heisse, dann wieder frische Wind, der durch die Gassen weht, passt ganz gut dazu.

Mit der Seilbahn (Teleférico) gondeln wir auf den Cerro San Pedro, wo östlich der Stadt oberhalb des Sees der weisse Cristo de la Concordia den Hügel krönt.

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Wir bleiben noch ein paar Tage auf dem Camping Las Lilas, denn das Wetter und die Stimmung unter den Reisenden sind einfach toll. Wir nutzen die grosse Küche, Thomas backt Zopf und Brot für alle und der lustige Camping-Hund Locoto sorgt für Unterhaltung. Stefan, ein Österreicher, den wir in San Pedro de Atacama kennengelernt haben, kommt mit seinem Bully und einer Freundin auf den Platz. Mit Monika, einer Polin, die hier Volontär-Arbeit leistet, verbringen wir gemütliche Abende und als noch weitere Backpacker im Hostel eintreffen, geniessen wir ein paar Billardspiele und Grillabende, zur Abwechslung mal ohne Gespräche über Autos, Werkstatt und Mechaniker 😉

Nach einer Woche wird es Zeit weiterzufahren, wobei uns der Abschied, vor allem von Monika nicht leicht fällt. Auf dem Zurückweg Richtung Oruro halten wir wieder am gleichen Ort für eine Mittagspause an. „Unser“ Hund ist auch noch da und wir haben noch Pasta übrig.

Dann geht’s weiter in Richtung Norden, nach La Paz. Eine fast schnurgerade Strasse führt uns durch einige verschlafene Hochlanddörfer über den Altiplano. Es wird schon dunkel, als wir den Abzweiger nach Osten nehmen. Wir wollen eigentlich den Stellplatz beim Schweizer Hotel Oberland anfahren. Ins Tal hinunter erwischen wir aber dummerweise eine falsche Abfahrt. Ein steiniges Strässchen führt uns den Hang hinunter. Doch zuunterst gibt es keinen Ausgang. Au weia… Sackgasse! Mit Ach und Krach kommen wir den steilen Hang wieder hoch und schliesslich müde und hungrig in der Dunkelheit im kleinen Vorort Achocalla an. Zum Hotel Oberland wären es nochmals ein paar Kilometer. Wir parkieren nebst dem Häuschen des jungen Ehepaars Daniel und Julie. Julie ist 20 Jahre alt und hat zwei Kinder. Eines davon sitzt auf ihrem Rücken, als sie uns ein sehr leckeres Nachtessen aus dem kleinen Verkaufsladen hervorzaubert.

Als wir am nächsten Morgen aufstehen, erwartet uns eine schöne Überraschung. Die Landschaft um uns ist einfach nur toll! Umgeben von wunderschönen Bergen stehen wir an einer hübschen Lagune. Es ist Sonntagmorgen und Leben erwacht. Die Sonntage in Südamerika haben immer eine spezielle Atmosphäre.

Anstelle des Hotels Oberland erklären wir den Parkplatz nebst dem Haus von Daniel und Julie zu unserem Stellplatz für die nächsten Tage. Wir besuchen den Zoológico Municipal mit vielen einheimischen Tieren. Der Eintritt kostet gerade mal fünf Bolivianos, also weniger als einen Franken pro Person. Für Erfrischung sorgt ein Eis-Verkaufsstand, der strategisch günstig auf der anderen Seite des Zoo-Hages aufgebaut ist. Schmunzelnd reicht uns eine Dame ein leckeres Zimt- und Maracuja-Eis durch den Zaun.

Zurück in Achocalla spazieren wir um die Lagune. Auf dem See tummeln sich Holz- und Motorboote und Pedalo’s. Überall wird etwas verkauft, zu Mittag gegessen und Bier getrunken. Diverse Aktivitäten werden angeboten, wie Reiten oder Quad-Fahren. Rund um den See sitzen die Menschen auf Bänken oder liegen in der Wiese. Hier steht ein Zelt, da wird ein Feuer gemacht. Ein buntes und fröhliches Sonntagstreiben, indem gelebt und leben gelassen wird.

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Mit einem Minibus voller Einheimischer fahren wir ins Getümmel der Grossstadt La Paz. La Paz ist die wichtigste und nach Santa Cruz die zweitgrösste Stadt Boliviens. Zusammen mit der Nachbarsstadt El Alto wohnen hier mehr als zwei Millionen Menschen. La Paz ragt an den Steilhängen eines Talkessels in einer Höhe von 3100 bis 4100 Meter empor und ist damit eine der höchstgelegenen Grossstädte der Welt. Wir kommen durch das Reichenviertel mit modernen Hochhäusern und Shoppingcentern. Nun ja… so haben wir uns La Paz nicht vorgestellt. Doch schon bald merken wir, dass in dieser Stadt Traditionelles und Modernes zu einer ganz besonderen Synthese verschmelzen.

Nebst dem grünen Plaza Sucre steht eine hohe Mauer. Das berüchtigtste Gefängnis Boliviens steht hier inmitten von La Paz. Die Gefängnisstadt San Pedro gilt als eines der ungewöhnlichsten Gefängnisse der Welt, denn die Anlage steht unter Selbstverwaltung. Polizei und Wachpersonal trauen sich nicht rein und sind daher nur am Eingang, beim Torbogen mit den Eisengittern, vorzufinden. Was im Gefängnis abgeht, darüber hat ein Fernsehteam aus Europa heimlich einen Film gedreht und der Australier Rusty Young ein Buch (Marching Powder) geschrieben. Innerhalb des Gefängnisses herrschen eigene Gesetze. Die Insassen bekommen vom Staat rund 10 Euro pro Monat. Wer über mehr Geld verfügt, bestimmt die Regeln und je nach Finanzkraft verfügen die Insassen über entsprechende Geschäfte und Unterkünfte. Der Strassenblock ist in Barrios ohne Zellen aufgeteilt. Eine Stadt innerhalb der Stadt. Ursprünglich war das Gefängnis für 380 Männer vorgesehen. Tatsächlich leben heute rund 1300 Häftlinge und Familienangehörige, wovon 200 Kinder, in der Anlage. Ausserhalb der Mauern spielt das normale Leben. Eine merkwürdige Stimmung umgibt uns, als wir einmal um den Block gehen.

Durch die turbulente Hauptstrasse flanieren wir zur Plaza San Francisco, wo die gleichnamige Kirche steht. Die Fassade der barocken Basilica wurde von indigenen Steinmetzen aufwendig mit Blumen, Vögeln und Früchten reich verziert. Es ist gerade Gottesdienst. Die Türen stehen offen. Für einen Montagmorgen ist die Kirche gut besucht und inmitten des hektischen Grossstadtgewühls taucht man in eine ruhige Stimmung ein.

La Paz entpuppt sich als quirlige und lebhafte Stadt. In den schmalen Gassen, die hinter der Plaza San Francisco bergauf führen, drängen sich Bolivianerinnen in farbenfroher Kleidung. Sie verkaufen traditionelle Tücher und Filzhüte, Nüsse, Kräuter und Wollpullover. Einmal mehr fühlt man sich hier in der Zeit zurückversetzt.

Es ist Siesta-Zeit als wir beim Mercado Hechicería, dem Hexenmarkt, ankommen. Hier bieten Kräuterfrauen, brujas (Zauberinnen) und curanderos (Heiler) alles an, was die Bolivianer für ihre magischen Rituale und Zeremonien benötigen. Eine Verkäuferin sitzt schlafend inmitten ihrer Schätze. Nebst geheimnisvollen Pülverchen und Mittelchen aller Art gegen Krankheiten und böse Geister, Elixiere, Steine, Kräuter und Heilpflanzen findet man getrocknete Lama-Embryos. Die Föten werden zu Ehren Mutter Erde (Puchamama) traditionell unter jede Ecke eines Hauses eingemauert, um seinen Bewohnern Glück zu bringen. Ein Glück, das den Lamaföten wohl gefehlt hat…

Weiter oben am Hang befinden sich weitere Märkte, unter anderem der Mercado Negro (Schwarzmarkt). Wir trinken einen frisch gepressten Orangensaft am Strassenrand und streifen durch die Marktgassen. Panflötenbauer, Knoblauchhändler, Goldschmiede, Schuhmacher – alles ist vertreten. Dazwischen streunende Hunde, Kleinkinder und vollgestopfte Colectivos.

Wir schlendern durch die autofreie, nostalgische Pflasterstrasse der Altstadt zum Plaza Murillo. Etwas vom Schönsten in Grossstädten sind die leckeren Streetfood-Köstlichkeiten. Auf der Plaza entdecken wir Humanitas. Dreieckige Taschen, die aus Mais hergestellt werden. Sie werden mit Zucker, Zimt und Rosinen im Ofen gebacken und mit Maisstroh umwickelt.

Die Uhr am klassizistischen Präsidentenpalast, dem Palacio de Gobierno, läuft rätselhafterweise in die umgekehrte Richtung. Schweizerisch, der Ohrfeige nach?

Auch La Paz verfügt über Teleféricos. Die von der österreichischen Firma Doppelmayr 2014 erbauten Gondeln sollen die chronisch überlastete Verkehrssituation entlasten und sind gleichzeitig eine Touristenattraktion. Nach der Fertigstellung soll es das grösste urbane Seilbahnnetz der Welt werden. Wir schweben über die Dächer der Lehmzielhäuser, über die Höfe und Gassen von La Paz. Der Ausblick ist einfach toll. La Paz ist umgeben von der höchsten Bergkette Boliviens. Wobei die Sicht auf den mächtigen 6428 Meter hohen Mount Illimaní mit seinen drei Gipfeln heute etwas vernebelt ist.

Südlich des Titicacasees liegt das Dorf Tiwanaku, wo wir die Siesta auf dem ruhigen Dorfplatz verbringen.

Dann geht es auf zu den Ruinen. Das UNESCO-Welterbe Tiwanaku gilt als die wichtigste präkolumbische Kultstätte Boliviens. Die Blütezeit der Tiwanaku-Kultur wird auf 500 vor bis 1000 nach Christus geschätzt. Sie breitete sich einst über weite Teile des Hochlandes aus, selbst an der Pazifikküste lässt sie sich nachweisen – bis sie dann auf ungeklärte Weise verschwand. Hinter den Ruinen der Hauptstadt von Tiwanaku verbirgt sich eine geheimnisvolle Zivilisation, denn vieles der Tiwanaku-Kultur ist bis heute rätselhaft.

Jedenfalls sind die Ruinen, die gewaltigen Skulpturen und das Sonnentor Zeugen einer grossartigen Steinmetzkunst. Im Museum macht uns die detailliert bemalte Töpferware mit Köpfen von Mensch, Puma, Kondor und Lama besonders Eindruck. Dann gibt es noch den riesigen, aus einem einzigen Stein gefertigten, 20 Tonnen schweren Riesenmonolithen Bennett. Tiwanaku war so hochentwickelt und prägend, dass sie nahezu alle nachfolgenden Zivilisationen inklusive die Inka beeinflusste.

Nach dem Untergang Tiwanakus wurden viele der behauenen Steine als Baumaterial für Kirchen, Häuser und die Eisenbahnlinie weggeschleppt. Auch die Kirche im Dorf Tiwanaku wurde aus Steinen der archäologischen Stätte gebaut.

Ein Stück fahren wir die gleiche Strasse in Richtung La Paz zurück. Dann nehmen wir den Feldweg über Pucarani nach Batallas. Hier gibt es kaum Verkehr, denn nur die wenigsten Bauern besitzen einen Traktor, geschweige denn ein Auto. Auf der ganzen Strecke entdecken wir keinen einzigen Hag. Die Kühe, Schafe und Schweine laufen frei herum oder sind an einem Strick befestigt. Hie und da treibt ein Bauer seine kleine Herde heim. Die Wiesen und Äcker sind trocken und warten auf die Regenzeit.

Wir kommen auf die Hauptstrasse und bald ans Ufer eines geheimnisumwobenen Sees. Wer kennt ihn nicht, den Titicacasee? Mich erinnert er an Kindergeschichten wie Pippi Langstrumpf und Janosch. Er vermittelt das Gefühl eines weit entfernten Ortes. Was der Lago Titicaca in Wahrheit mit dem Taka-Tuku-Land zu tun hat, wer weiss… Jedenfalls macht er als grösster, höchstgelegener schiffbare See der Welt Eindruck auf uns. Der Seehorizont scheint mit dem blauen Himmel zu verschmelzen.

Um nach Copacabana zu gelangen geht es auf einem motorisierten Floss nach San Pedro de Tiquina. Nun sind wir wirklich selbst im Abenteuer Titicacasee angekommen 🙂

Copacabana, der Name dieses Hafenstädtchens, zaubert Fernweh hervor. Denkt man dabei an den Strand von Río de Janeiro, soll gesagt sein, dass der weltberühmte Strand den Namen dieses Ortes am Titicacasee trägt und nicht umgekehrt. An der Strandpromenade gönnen wir uns ein Bier und einen Trucha, eine Forelle aus dem Titicacasee. Wie würden meine Verwandten aus Holland sagen: een heel lekker visje!

Wir schlendern durch das touristische, aber hübsche Copacabana. Besonders die grüne Plaza und die weisse Kirche gefallen uns.

Etwas abseits des Trubels stellen wir uns ans friedliche Seeufer. Hier geniessen wir die Gesellschaft von Samantha und Fabio aus Winterthur und anderen Campern aus Argentinien. Zwei Hunde schliessen sich uns beim auf der faulen Haut liegen an.

Ein Mythos besagt, dass auf der nahe gelegenen Isla del Sol (Sonneninsel) die ersten Inka, Maco Capac und Mama Oclla, auftauchten. Eine andere Sage berichtet von der Sonne, die auf einem heiligen Stein der Insel geboren wurde. Und so stehen wir hier am Ufer dieses sagenumwobenen Sees, bewundern seine Weite (man stelle sich 15 Mal den Bodensee vor…) und strecken unsere Füsse ins eiskalte Wasser. Die Sehnsucht nach dem Meer erwacht in uns. Doch zuerst geht’s nach Peru, weiter durch die Andenlandschaft in Richtung Cusco und dem berühmten Machu Picchu.

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