Berg- und Talfahrt durch ein offenes Kolumbien – von Ipiales nach Calima

Komm mit, komm mit mir ins Abenteuerland…
Heute reisen wir in unser letztes Südamerika-Abenteuerland ein, bevor wir nach Panama übersetzen. Wir platzen fast vor Vorfreude! Vor uns liegt der Südwesten Kolumbiens, voller spannender Gegensätze und geborgener Schätze. Unweit des Grenzortes Ipiales finden wir den ersten Schatz. Eine Gondel führt uns ins Tal von Las Lajas hinunter, zu einer imposant in die Schlucht gebauten Basilika. Die Fels- ist gleichzeitig Altarwand. Die Kirche wurde an dieser speziellen Stelle errichtet, da an diesem Ort Wunder geschehen sollen. So berichtet eine Sage von einem taubstummen Mädchen, dass hier der Jungfrau Maria begegnet sei und daraufhin hören und sprechen konnte.

Kolumbien zieht uns vom ersten Moment an in seinen Bann. Die majestätische Landschaft – Kolumbien ist doppelt so gross wie Frankreich – beeindruckt uns genauso wie die Offenherzig- und Fröhlichkeit der Menschen. In den vergangenen Jahren ist Kolumbien zu einem populären und weitgehend sicheren Reiseland geworden. Das Land befindet sich im Aufbruch und nach fast einem halben Jahrhundert Bürgerkrieg tragen die Friedensverhandlungen zwischen der Regierung und den Rebellengruppen erste Früchte.

Dass Kolumbianer offen und interessiert gegenüber Neuem sind, erleben wir das erste Mal in der Stadt Pasto. Wir suchen nach einem Bankomaten, noch ohne Erfolg. Als wir am Strassenrand parkieren und uns überlegen, wo wir als nächstes hinfahren, spricht uns Dario an. Der junge Mann will uns gerne helfen. Ob auch wir etwas für ihn tun könnten. Na klar! Wir folgen dem Roller von Dario zur Universität. Wahrscheinlich möchte er ein Interview mit uns machen, das haben wir schon öfters erlebt. Doch plötzlich steht Dario mit uns vor einem Klassenzimmer. Seine Englisch-Lehrerin öffnet die Türe und bittet uns in die Klasse. So sitzen wir überrascht da, in einer Runde kolumbianischer Studenten und beantworten Fragen zu uns, Kolumbien und der Schweiz, unserer Reise… Es ist spürbar, dass die Kolumbianer sich über den zunehmenden Tourismus freuen und sehr interessiert sind. Sie erzählen uns begeistert von ihrem Land und dass es nun sicherer sei. Zum Abschluss gibt es ein tolles Gruppenfoto auf der Wiese vor der Uni, im Hintergrund der über 4000 Meter hohe Vulkan Galeras. Anschliessend laden uns Dario und seine Lehrerin Adalgisa zu einem leckeren Mittagessen ein. Wir geniessen die unverhoffte Begegnung und grossartige Gastfreundschaft!

25 Kilometer ausserhalb von Pasto liegt zwischen idyllischen Bergen, Kuhweiden und Holzchalets die Laguna de la Cocha. Beim Restaurant Jardin del Lago wollen wir die Nacht verbringen. Hier erwartet uns eine weitere schöne Überraschung. „Unsere“ Fahrradfahrer Laura und Reza sowie unsere Reisefreunde Erika und Ernst sind auch hier! Zusammen geniessen wir die in der Sonne glitzernde Lagune, ein kühles Bier und zum Abendessen einen Trucha, frische Forelle.

Gestärkt brechen wir am anderen Morgen auf. Vor uns liegt wohl eine der atemberaubendsten Strassen Kolumbiens. Die berüchtigte Piste El Trampolín de la Muerte, das Trampolin des Todes, führt uns durch nebelverhangene Bergwälder. Wir hüpfen wahrhaft wie auf einem Trampolin auf unseren Sitzen über die holprig steinigen Passstrassen. Kurvenreich geht es bergauf und gleich wieder bergab, denn Tunnels gibts hier nicht. Einmal sind wir im kalten Nebel, dann wieder in wärmeren Gebieten. Der Staub wirbelt umher. Viele Warntafeln, abgerutschte Leitplanken, hie und da ein Erdrutsch, mal wieder eine Wasserüberquerung und vor allem schmale Strassen und steile, tiefe Abgründe wecken in uns das Gefühl von Abenteuer und Nervenkitzel pur. Anders als beispielsweise die Todesstrasse in Bolivien wird diese Strecke noch rege befahren und so kommt es zu engen Kreuzungsmanövern mit entgegenkommenden Lastwagen.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit haben es Guschti, der Sprinter von Erika und Ernst, und Rudolph nach Mocoa geschafft. Nun befinden wir uns im Tiefland-Regenwald. Auf dem Camping Vaguara werden wir einladend von Cristobal, Ilona und Mario empfangen.

Nach dem Frühstück steigen die Temperaturen. Wir befinden uns im oberen Amazonasbecken und das schweisstreibende Tropenwetter macht uns etwas zu schaffen. Nicht nur das, sondern auch die vielen neuartigen Früchte auf dem Markt hauen uns um. Nebst Bananen, Maracujas und Mangos gibt es exotische Früchte, die wir noch nie gesehen haben, wie beispielsweise eine Baum-Tomaten-Frucht oder Lulo.

Nachmittags kraxeln wir durch den Regenwald einen Hügel hoch. Wir fühlen uns, als ob wir in einer Sauna wandern würden. Doch dann haben wir es geschafft. Vergnügt springen wir in den kalten Río, geniessen die Abkühlung und den idyllischen Wasserfall.

Wieder unten angekommen, sorgt ein typisch kolumbianisches Getränk für frische Energie. Agua de Panela ist ein Wasser-Rohrzucker-Getränk, das zwar furchtbar süss, aber mit Limettensaft sehr lecker schmeckt.

Wir schaffen es gerade noch vor dem Gewitter zurück auf den Camping. Wie schön, auch Laura und Reza haben die Abenteuer-Piste geschafft! So ist die Runde wieder komplett und parat für ein weiteres Trucha-Essen. Diesmal gibt es den Fisch aus dem Holzofen und mit einem Bananen-Palmen-Blatt umwickelt.

Zusammen mit Erika und Ernst fahren wir im Konvoi weiter. Wir steigen wieder auf 1700 Meter und kommen durch ein grünes Tal, in dessen Tiefe der Río Magdalena, Kolumbiens grösster Fluss, fliesst. Auf dem Camping Colina de Santiago in San Agustín ist es regnerisch und kühl. Perfektes Wetter für eine Jass-Runde unter Schweizern. Ja, wir lernen tatsächlich in Kolumbien zu jassen!
Anderntags besuchen wir den Archäologischen Park mit seinen steinernen Figuren aus vorspanischer Zeit. Ein Rundgang führt uns durch den Wald und über die Hügel. Die monumentalen Skulpturen sind ein geheimnisvolles Überbleibsel eines längst verschwundenen Volkes und erstaunlich gut erhalten. Rund 500 Figuren wurden in der Gegend von San Agustín gefunden. Die maskierten Ungeheuer, Jaguar-Schamanen oder heiligen Tieren wie Adler oder Frosch ähnelnden Figuren dienten vermutlich als Grabsteine.

Mit dem Colectivo geht es zurück in den Ort. Das Wandern hat durstig und hungrig gemacht.

Die nächsten 280 Kilometer beanspruchen einen ganzen Fahrtag. Schleichende Lastwagen, waghalsige Überholmanöver einheimischer Fahrzeuge, viele umher flitzende Roller und einige fiese Schlaglöcher machen das Fahren hierzulande nicht langweilig. Noch ist die Gegend üppig grün und der Boden fruchtbar. Kaum zu glauben, dass wir bald in eine Wüste kommen sollen. Doch dann ändert sich die Landschaft plötzlich. Bäume entweichen Kakteen, der Boden wird trocken, rissig und die Erde rötlich-braun. Es ist wieder fast 40 Grad heiss, das Wechselbad geht weiter!

Die 330 km2 grosse oder eben kleine Tatacoa-Wüste ist eine Kuriosität, da sie rundum von Vegetation umgeben ist. Die Berggipfel um den Nevada de Huila bekommen den Grossteil des Regens ab, während es hier, wo es bis zu 50 Grad heiss werden kann, oft trocken bleibt.

Während die Sonne dem Horizont neigt, gelangen wir an einen paradiesischen Ort auf Erden. Eine Empfehlung unserer Reisefreunde Betty und Beat – herzlichen Dank dafür! Ein Stellplatz inmitten einsamer Natur. In der der heissen Savanne steht hier ein riesiger Pool, quasi ein Privatpool, denn wir sind die einzigen Gäste. Der Wahnsinn! Zwei wunderbar ruhige und friedliche Tage geniessen wir auf dem Platz von Saul und seinen Freunden. In dieser bizarren Landschaft fühlen wir uns wie auf einem anderen Stern. Saul erklärt uns, dass die pinken Früchte und weissen Blüten des Melonenkaktus essbar sind. Sie schmecken leicht süsslich und der Stiel der Blüte erinnert mich an Zuckerwatte.

Wenig Lichtemissionen und eine klare Luft machen den Sternenhimmel grandios. Von Javier, dem ansässige Astronomen, erfahren wir beim Besuch der Sternwarte viel Spannendes. Mit einem Laserpointer zeigt er uns verschiedene Sternbilder und durch die Teleskope dürfen wir die Halbsichel der Venus, das Funkeln des Tauron und die vielen neuen Sonnen des Orionnebels bestaunen. Javier ist sehr enthusiastisch und zwei Stunden Vortrag vergehen wie im Flug. Einmal mehr sind wir uns bewusst, wie klein die Erde, ja wir Menschen doch im grossen Universum sind. Unterhalb der Sternwarte liegen die Canyons El Cuzco, durch die wir am anderen Morgen noch vor dem Frühstück wandern. Erosionen haben ein fabelhaftes Labyrinth aus rot-orangen Felsformation geschaffen.

Zusammen mit Erika und Ernst fahren wir weiter, wieder in kühlere Gebiete. Die vor uns liegende Strecke war über Jahrzehnte Guerilla-Gebiet und galt entsprechend als gefährlich. Die Situation hat sich in den letzten Jahren stark verbessert und heute sorgt das Militär für Sicherheit. An vielen Überlandstrassen treffen wir auf Checkpoints, an denen uns die Militaristen mit hochgestrecktem Daumen signalisieren, dass der kommende Strassenabschnitt als sicher gilt. Generell können wir sagen, dass wir uns in Kolumbien bisher nie unsicher gefühlt haben.
Während wir in die Höhe steigen, wird die Luft allmählich kühler. Über eine Schotterstrasse gelangen wir in das kleine Bergdorf San Andrés de Pisimbalá. Hier lebt das indigene Volk der Nasa, dem es bis heute gelungen ist, schwer bewaffnete Guerilleros und Paramilitärs aus ihrem Territorium zu verjagen und ihre uralte Identität zu bewahren. Mit Zeremonie-Stäben und –keulen ausgerüstete Wächter sorgen für Recht und Ordnung. Die Nasa organisieren und verwalten ihr Gebiet selbst und verfügen über eine eigene Rechtsprechung. Als wir ins Dorf fahren, lodert gerade ein grosses Feuer auf dem Dorfplatz. Später erfahren wir, dass darin einige Kilo Marihuana verbrannt wurden. Der Mann, bei dem die Grossmengen gefunden wurden, soll morgen in der Dorfkirche mit Peitschenhieben bestraft werden.

Wir finden einen einfachen, aber sicheren Stellplatz. Zu den kühlen Temperaturen passt das Gerber-Fondue, das uns Tabea und Marco mitgebracht haben, hervorragend!

Unmittelbar südlich des Dorfes San Andrés befindet sich eine weitere bedeutende archäologische Stätte. Tierradentro ist bekannt für seine Grabkammern. Noch vor dem indigenen Volk der Nasa erbauten die einstigen Bewohner etwa 500 bis 900 Jahren nach Christus auf den umliegenden Hügeln Schachtgräber. Wir wandern zu den verschiedenen Fundorten. Holzklappe auf und los geht’s. Zwei bis neun Meter tief klettern wir die grossen, steilen Treppenstufen runter ins Erdinnere. Unten ist es kühl und finster. Gut haben wir unsere Taschenlampe dabei. Einige der unterirdischen Grabkammern sind mit Malereien verziert. Hier wurden die ausgegrabenen Knochen verstorbener Stammesmitglieder zur letzten Ruhe gesetzt. Grabräuber und Archäologen fanden nebst den Ton-Urnen Grabbeigaben wie Keramik- und Goldgegenstände. Die Parkwächter freuen sich merklich über den aufkommenden Tourismus. Überall werden wir sehr freundlich begrüsst und man erklärt uns engagiert die verschiedenen Grabstätten.

Der Wanderweg führt uns hoch über die saftig grünen Hügel, wo wir auf freundliche Einheimische, Pferde und einfache Bambus-Häuser treffen. Zurück in San Andrés gibt es einen erfrischenden Jugo de Mora, Brombeerensaft.

In Silvia, einem weiteren Indígena-Dorf in den Bergen nördlich von Popayán suchen wir einen Stellplatz. Doch dort, wo wir hinwollten, ist niemand da. Etwas ratlos parkieren wir am Strassenrand. Da taucht plötzlich Aria auf, eine junge Einheimische, die uns wieder erkennt. Sie und ihr Mann Jorge haben uns in Tierradentro angetroffen. Sie lädt uns gleich ein. Wir dürfen sicher vor dem Haus ihres Vaters Augustin stehen. Die Gastfreundschaft der Menschen, die dem Stamm der Guambiano-Indianer angehören, überrascht uns, denn im Reiseführer haben wir gelesen, dass das Volk gegenüber Touristen und Fotos sehr zurückhaltend sei. Doch nun stehen wir in einer Küche von Einheimischen und werden von zwei strahlenden Gesicherten willkommen geheissen.

Heute Dienstag ist in den Strassen von Silvia viel los, denn der traditionelle Markt findet statt.

Wir geniessen es, durch das quirlige, farbenfrohe Gewühl zu schlendern. Es gibt herrlich frisches Gemüse und Früchte, einen tollen Rummelmarkt und vor allem viele strahlende Gesichter. Die Guambianos sind sehr geschäftig. Es herrscht eine lebhaft fröhliche Stimmung.

Nachmittags dürfen wir mit Augustin seine Brüder in einem höher gelegenen Dorf besuchen. Joaquin bewohnt das 100-jährige Elternhaus, indem die Geschwister liebevoll ein kleines, privates Museum mit alten Gegenständen eingerichtet haben. An der Wand hängt ein Foto der verstorbenen Eltern sowie der Wecker, mit dem der Vater aufstand. Gleich nebenan wohnt Antonio mit seiner Frau. Typisch kolumbianisch bekommen wir eine Tasse frischen Tinto, schwarzen Kaffee, serviert. Wir geniessen den näheren Kontakt zu den Indigenen. Zudem schätzen wir es, in dieses Gebiet, das ebenfalls jahrelang wegen der Aktivitäten von Guerilleros, Grossgrundbesitzern und Kokabauern als unsicher galt, reisen zu dürfen. Wir lernen die Guambianos als einen sehr stolzen und lustigen Stamm kennen, der bis heute fast autostark von seiner Heimaterde lebt. Bis heute werden ureigene Sorten Kartoffeln und Mais gesät. Als Geschenk bekommen wir eine riesige Wurzel-Knolle, die Joaquin aus dem Boden zieht. Daraus stellen die Einheimischen – und bald auch Thomas – frischen Saft her.

Abends ist Rudolphs Stube mal wieder voll. Aria und Jorge mit der kleinen Adriana sind zu Besuch. Dazu gesellen sich Wilson und Kennedy, die Brüder von Aria. Kennedy hat noch seinen kleinen Sohn dabei. Mit dem fröhlichen Augustin und natürlich Erika und Ernst ist die Runde komplett und der Tisch voll. Wir geniessen einen sehr geselligen und lustigen Abend und sagen Muchas Gracias oder eben Pai Pai – vielen Dank in der Sprache der Guambianos.

Wir haben uns in Silvia sehr wohl gefühlt und fahren glücklich und erfüllt weiter. Die doppelspurige Panamericana führt uns nach Cali, in die zweitgrösste Stadt Kolumbiens. Bei einer Badi quartieren wir uns ein und Erika und ich machen uns mal wieder an den Bürokramm.

Nach der Arbeit folgt das Vergnügen. Erika und Ernst laden uns heute zum Nachtessen ein. Im Restaurant Platillos Voladores feiern wir nachträglich den Geburtstag von Erika und werden kulinarisch irrsinnig verwöhnt. Welch ein Schmaus… Wir geniessen jeden Bissen dieses edlen Essens und die tolle Gesellschaft!

Dann sind wir, nach zwei gemütlichen Wochen zusammen mit Erika und Ernst, wieder alleine unterwegs. Es wird Zeit fürs Kiten. Beim Lago Calima finden wir bei einer Kite-Schule einen gemütlichen Platz. Die Stimmung ist toll, nur das Wetter nicht so ganz. Bewölkt und regnerisch und entsprechend böig ist es. Dennoch schaffen wir es einmal auf den Stausee raus.

Doch auch die nächsten Tage soll es regnerisch bleiben, so wollen wir unser Glück an den Spots der kolumbianischen Karibikküste versuchen.

2 Gedanken zu „Berg- und Talfahrt durch ein offenes Kolumbien – von Ipiales nach Calima

  1. Sind aktuell in Minca und haben soeben euren neuesten Beitrag gelesen, super! Nochmals konnten wir unsere gemeinsamen Erlebnisse und Eindrücke in Revue passieren lassen. Die Zeit mit euch wird für uns unvergesslich sein! Früher oder später werden wir uns wiedersehen… eure Reisefreunde Erika & Ernst

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  2. Liebe Miriam

    Eure Schilderungen und die Fotos begeistern mich einfach immer wieder. Es freut mich sehr für euch, dass ihr so schöne Begegnungen mit anderen Reisenden und Einheimischen habt. Ich hoffe, ihr seid von den Überschwemmungen und Erdrutschen in Kolumbien verschont geblieben. Mir geht es sehr gut, meine Pensionierung ist auch schon ein Jahr alt…. 🙂

    Alles Liebe und Gute weiterhin und herzliche Grüsse aus Zürich, Walli

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